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Qualität aus Leidenschaft


Wirtschafts- und Nachhaltigkeitsexpertin Dr. Alexandra Hildebrandt im Interview mit der Unternehmerin Gisela Rehm (Donna Rosa)


Die „alten" Gesetze der Marktwirtschaft gehen häufig nicht nur an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei, sondern gefährden auch unsere Zukunft. Notwendig ist daher ein gesellschaftlicher Wandel, der den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Dazu ist es notwendig, sich über das Ziel des Wirtschaftens zu verständigen. Die Beschäftigung mit Nachhaltigkeit bietet hierfür einen wichtigen Mehrwert. Sie ist ein strategisches Konzept für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, das ganzheitlich ansetzt, indem es sich auf die gesamte Wertschöpfungskette bezieht. Vor diesem Hintergrund sind heute Unternehmer/innen gefragt, die ihr Handeln nicht ausschließlich in den Dienst des Geldes stellen, sondern durch soziales, ökologisch und natürlich unternehmerisch verantwortungsbewusstes Handeln Nachhaltigkeit in Produktqualität, Ökologie und Wachstum schaffen.

Die Münchener Unternehmerin Gisela Rehm spricht im Interview mit der Wirtschaftsexpertin Dr. Alexandra Hildebrandt darüber, warum Nachhaltigkeit ein zentrales Ziel der Wirtschaft sein muss.


Frau Rehm, Wirtschaft erfordert permanente Neugestaltung. Sie haben in der Businesswelt viel bewegt - Ihre Taschenserie DONNA ROSA gehört mittlerweile zu den nachhaltigsten Designprodukten.
Weshalb setzen Sie ausschließlich auf „Made in Germany"? Was war der konkrete Auslöser für diese Entscheidung?

Vor dem Hintergrund der rasanten Veränderungen der Märkte und Kundenbedürfnisse sowie wechselnder Rahmenbedingungen machte ich mir Gedanken über die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Arbeits- und Lebenswelt. So achte ich in meinem Leben auch immer häufiger auf Nachhaltigkeit. Gesunde Ernährung mit möglichst vielen Produkten aus der Region, Ökostrom oder umweltfreundliches Verbraucherverhalten sind für mich Normalität. Achtsam mit Ressourcen umzugehen und bewusste Entscheidungen zu treffen sind einfach lebensnotwendig. Aus diesem Grund war es mir wichtig, mit meiner Marke und meiner Firma auch diese Werte zu leben und entsprechend umzusetzen. Die Taschen in Deutschland zu fertigen, war eine der ersten grundlegenden Entscheidungen, die ich für DONNA ROSA getroffen habe. Deutschland hat im Bereich Lederwaren eine ganz lange Historie. Hier gibt es viel Know-how und Erfahrung in dieser Branche. Doch leider haben fast alle namhaften Marken in den 1990er Jahren ihre Produktion nach Asien verlagert. Folglich mussten viele Produktionsbetriebe hier in Deutschland Insolvenz anmelden und schließen. Doch nach und nach kommen einige Premiummarken wieder zurück und erkennen die Vorteile, die ein Qualitätshersteller hat. Dieser Garant für hohe Qualität war mir für DONNA ROSA sehr wichtig, denn ich gewähre meinen Kunden eine hundertprozentige Zufriedenheitsgarantie. Das heißt, dass im Einklang mit den Kunden immer eine Lösung gefunden wird. Service ist für mich ein absolutes „Muss".

Was macht Sie als Unternehmerin einzigartig? Die Führung Ihres Unternehmens vom Markt her und die besondere Zuwendung zum Kunden?

Die Leistungen von DONNA ROSA werden permanent an die Bedürfnisse des Markts angepasst. Was mich von vielen anderen Unternehmern unterscheidet, ist zum Beispiel meine Fähigkeit, ganzheitlich in Lösungen zu denken. Ich betrachte die Welt mit den Augen der Konsumenten. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Was fehlt mir als Endverbraucher/in? Was würde mir mein Leben erleichtern? Die Auseinandersetzung mit diesen Themen führt oft zu den ungewöhnlichsten Lösungsansätzen für neue Produkte und Dienstleistungen. Oft bedarf es gar keiner Revolution - vielmehr ist es die Kombination von zwei oder drei existierenden Komponenten, die einfach zu Ende gedacht werden müssen im Sinne von „Was mache ich damit, und in welchen Situationen setze ich das Produkt ein?" Schon entsteht etwas Besseres und Neues.

Was ist der Motor Ihres Unternehmertums? Unabhängig von hierarchischen Strukturen flexibel agieren zu können, und die selbstgesteckten Ziele eigenverantwortlich zu verwirklichen?

Mich treibt vor allem die Begeisterung an, Neues zu schaffen und den Menschen, die es nutzen, einen Mehrwert zu liefern. Das Leuchten in den Augen von glücklichen und zufriedenen Kunden macht so manche Anstrengung wett. Ein zweiter Antriebsmotor ist mit Sicherheit die Möglichkeit, selbstbestimmt zu arbeiten. Das „eigene Ding" umsetzen zu können, macht mich sehr glücklich. Auch die Tatsache, dass ich mir die Menschen aussuchen kann, mit denen ich arbeite, ist ein großes Geschenk.

Das Institut für Management an der Universität zu Berlin, das sich mit dem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns und aktuellen Best Practise-Beispielen beschäftigt (www.der-ehrbare-kaufmann.de), hat kürzlich über Sie als Ehrbare Kauffrau berichtet.
Weshalb ist nachhaltige Unternehmensführung, die sich am Leitbild der Ehrbaren Kauffrau ausrichtet, das Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts?

Weil die Verbindung von Ökonomie, Ökologie, Sozialem und Kultur nicht nur Unternehmensrisiken vermindert, sondern auch enorme Wettbewerbsvorteile schafft. Zu den wichtigsten Unternehmensaufgaben gehört es heute, im eigenen Verantwortungsbereich die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Endverbraucher sicherzustellen.

Was bedeutet Ihnen „Verantwortung tragen"? Und weshalb ist es wichtig, dass vor dem Hintergrund des nachhaltigen Wirtschaftens persönliche Werte identisch sein müssen mit den Unternehmenswerten?

Es geht darum, sich nicht nur für die eigenen Belange einzusetzen, sondern auch für das große Ganze zu engagieren. Als Unternehmerin habe ich die Chance, meine Talente und mein Können optimal zu nutzen. So entstehen neben einer nachhaltigen Wertschöpfung auch noch neue Arbeitsplätze. In einem Team gemeinsam etwas Großes zu bewegen oder zu kreieren ist eines der schönsten und zugleich erfüllendsten Erlebnisse für mich. Eine offene und ehrliche Haltung sowohl meinen Partnern als auch meinen Kunden gegenüber ist dabei mehr als selbstverständlich und bildet eine stabile Basis für das Unternehmen. Eine nachhaltige Unternehmensausrichtung und eine greifbare Verbindlichkeit meiner Person schafft nicht nur Vertrauen bei meinen Kunden, sondern schenkt ihnen auch ein gutes Gefühl.

Im August 2011 haben Sie sich der Initiative „Diversity als Chance - Die Charta der Vielfalt" angeschlossen. Mit dieser Selbstverpflichtungserklärung, setzen Sie sich dafür ein, die Vielfalt innerhalb und außerhalb des eigenen Wirkungskreises aktiv zu fördern.
Welche Erkenntnis liegt dem zugrunde?

Unternehmen sind nur dann erfolgreich, wenn sie das in der Vielfalt liegende Potenzial nutzen. Mit dem Beitritt zur „Charta der Vielfalt" übernimmt DONNA ROSA zugleich eine gesellschaftliche Vorbildfunktion. So demonstrieren die Mitgliedsunternehmen der Charta nachahmenswerte Umsetzungsmöglichkeiten. Die entstehenden Impulse sollen an andere Unternehmen und in die Gesellschaft weitergegeben werden. Anerkennung und Wertschätzung von kultureller Vielfalt ist mehr als nur die Umsetzung von Einzelmaßnahmen: Es geht vor allem darum, mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Sinne zu schaffen und zu verändern.

Haben Sie ein Motto?

"Ich liebe es, Dinge zu Ende zu denken, und ich liebe den Duft von Qualität. Durch diese Leidenschaft entstehen nachhaltige, formvollendete und effektive Produkte. Ich lebe, was ich liebe."

Georgio Armani sagte einmal: „Der Unterschied zwischen Stil und Mode ist die Qualität." Ist sie auch eine Frage nach dem WIE?

Qualität hat für mich in erster Linie mit der Auswahl der richtigen Lieferanten, Partner und Materialien zu tun. Aber auch, wie ganzheitlich ich mein Firmenkonzept lebe. Meiner Meinung nach spielt es eine ganz entscheidende Rolle, an welcher Position sich der Kunde befindet. Das ist zunehmend für größere Konzerne ein Problem, denn sie drehen sich nicht selten um die eigene Achse. Qualität ist insofern eine Frage des „Wie", weil es bei so kleinen feinen Unternehmen wie DONNA ROSA keine zu starren Strukturen und Prozesse gibt. Mein Motto lautet immer: Wenn etwas gemacht wird, dann gleich vernünftig und nachhaltig.

Es geht Ihnen aber auch generell um die Gestaltung neuer, nachhaltiger Produktkonzepte, da Sie sich auch in anderen Bereichen - außerhalb der Premiummarke DONNA ROSA - engagieren. Welche sind das konkret?

Ein Beispiel ist die Entwicklung funktionaler Produkte für Behinderte, z. B. Taschen für Rollstuhlfahrer. Gemeinsam mit der staatlichen Modeschule ESMOD in Berlin werden derzeit Kooperationsgespräche geführt - hier geht es um die Entwicklung und Umsetzung eines Rucksacks für blinde Fußballer.

Wie haben Sie Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen definiert und strategisch genutzt?

Nachhaltigkeit ist für mich keine Option - es ist für mich eine Grundvoraussetzung. Aus diesem Grund widerstrebt es mir auch, dies als Marketinginstrument zu nutzen und laute Töne darüber zu verlieren. Andererseits ist es eine hervorragende Möglichkeit, mehr Bewusstsein bei den Konsumenten zu schaffen. Denn wer einmal darum weiß, kann nicht so tun, als ob er es nicht weiß. Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen halte ich für eines der wichtigsten Themen unserer Zeit.

Mit Ihren langlebigen Businesstaschen nahmen Sie auch den Druck von jenen modebewussten Frauen, die davon überzeugt waren, jede Saison eine neue Handtasche zu erwerben.
Wie ist bei einer nachhaltigen Gestaltung von Produkten grundsätzlich vorzugehen?

Ich stellte mir bei jeder Auswahl der einzelnen Komponenten die Frage, ob es denn eine bessere Alternative dazu gibt. Eine Alternative, die noch mehr dem Thema Umweltverträglichkeit entgegenkommt. Wichtig ist, das entsprechende Bewusstsein dafür zu entwickeln. Auch wenn nicht alles gleich zu Beginn perfekt ist, so sollte Nachhaltigkeit ein fortwährender Prozess innerhalb eines Unternehmens sein. Lieber halb begonnen, als „perfekt" gezögert.

Woran arbeiten Sie gerade? Wenn Ihr Ansatz zur innovativen und nachhaltigen Produktentwicklung ganzheitlich ausgerichtet ist, sollte es auch entsprechende Produkte für Männer geben. Gibt es dazu konkrete Überlegungen und Maßnahmen?

Ja, nachdem ich mit DONNA ROSA ein in sich schlüssiges und vollständig funktionierendes Konzept - Mikrokosmos oder auch Proof-of-Concept genannt - erfolgreich umgesetzt habe, geht es nunmehr um den Ausbau der Marke einerseits, aber auch um die Adaption des Funktionierenden in neuen Bereichen. So arbeiten wir unter anderem derzeit daran, die perfekte Männer-Businesstasche zu entwickeln. Selbstverständlich wird es dafür einen anderen Markennamen geben. Das Motto „Außen stylisch und innen funktional, gepaart mit höchster Qualität" wird auch hier konsequent umgesetzt. Selbstverständlich gilt auch bei der Herrenkollektion: „100% Handmade in Germany".

Wie sieht der Produktlebensweg Ihrer Taschenserie DONNA ROSA konkret aus?

Donna Rosa ist eine langfristig angelegte Marke. Wir werden sukzessive Artikel zum Portfolio hinzufügen, die das Leben von Frauen einfacher machen. Wir haben alle eines gemeinsam - viel zu viele Dinge, die wir in der Kürze der Zeit unter einen Hut bringen müssen. Es kann nicht sein, dass wir neben Beruf, Familie und persönlichen Belangen uns noch um komplizierte, nicht durchdachte Produkte und Bedienungsanleitungen kümmern. Dafür ist einfach keine Zeit. Aus diesem Grunde werden wir immer mehr Produkte, aber auch Dienstleistungen hinzufügen, die klug durchdacht sind und einen wahren Mehrwert verschaffen. DONNA ROSA wird sich künftig zur Kompetenzmarke für Businessfrauen entwickeln.

Alle Produkte von Ihnen sind aus Leder. Was ist für Sie das Faszinierende an diesem Material?

Leder ist ein Naturprodukt und verkörpert für mich auch Qualität. Zudem ist es sehr stabil. Für das Gros meiner Taschen verwende ich ein spezielles Leder, das eine besondere Stärke bzw. Dicke hat, damit die Taschen sowohl weich sind, aber auch eine gewisse „Standigkeit" haben.

Ihre Businesstaschen haben ein „Gehirn" (das strukturierte Innenleben) und eine „Seele" (das, was sie ausstrahlt und was sie mit der jeweiligen Besitzerin verbindet). Wie viel von Ihrer Persönlichkeit steckt in diesen Produkten?

Es steckt sehr viel von „mir" in diesen Produkten - all die Liebe und Aufmerksamkeit bei der Planung und Umsetzung jedes Details. Ich versuche bei jedem Schritt die Brille des Kunden aufzusetzen, denn die Befriedigung ihrer Bedürfnisse ist mein oberstes Ziel. Ich möchte, dass sie immer gut organisiert und somit souverän in ihrem Alltag unterwegs sind. Sie sollen dabei aber auch noch chic aussehen. Die Tasche soll das verkörpern, wofür auch viele Businessfrauen stehen. Ein Multitalent, das immer eine gute Figur macht und sowohl innen als auch außen attraktiv ist.

Ihre Handschrift drückt sich auch in winzigen Details aus, z.B. dem kleinen Engel am Reißverschluss der Kosmetiktasche. Was bedeuten Ihnen diese Dinge, die zugleich eine starke Symbolik haben?

Mir ist es wichtig, meinen Kundinnen einen Schutz mit auf den Weg zu geben. Dieser kleine Schutzengel soll sie stets begleiten und sowohl über die Tasche als auch der Trägerin seine schützende Hand halten und dafür sorgen, dass beide wohlbehalten von A nach B kommen und sich dabei wohl fühlen.

Die Taschen kosten zwischen 1400 und 1800 Euro. Welche Kriterien rechtfertigen diesen Preis?

Es sind vornehmlich zwei Hauptfaktoren, welche die Höhe des Preises maßgeblich beeinflussen. Zum einen sind es die hohen Fertigungskosten in Deutschland und zum anderen die Marge für den Handel. Eigentlich ist die DONNA ROSA-Handtasche ein klassisches Produkt, um im Ausland hergestellt zu werden. Durch das detaillierte Innenleben bedarf es eines sehr hohen Arbeitsaufwandes, die Tasche zu fertigen. Mit den hohen Lohnkosten hier in Deutschland wird die Tasche dadurch sehr teuer.
Mir liegt jedoch die Qualität der Produkte sehr am Herzen, daher habe ich mich bewusst für eine Herstellung in Deutschland entschlossen.

Wie viele Arbeitsschritte sind für die Fertigung der Taschen erforderlich?

Für die kleine Laptoptasche „Marlene" werden rund 75 einzelne Lederteile (25 Futterteile, 55 Einlagen und 16 einzelne Beschlägeteile) verarbeitet. In der Regel wird die Arbeit von vier Spezialisten bis zur vollendeten Tasche benötigt. Aber damit nicht genug - kaum vorstellbare 500 Arbeitsschritte erfordert die Fertigstellung. Bis zur fertigen Laptoptasche „Marlene" werden 17 Arbeitsstunden benötigt.

Viele Frauen fühlen sich von der Marke DONNA ROSA nicht nur angesprochen, sondern möchten sie auch besitzen. Doch nicht jede von ihnen kann sich das Hochpreisige leisten. Gibt es von Donna Rosa auch Produkte für den kleineren Geldbeutel?

Wir haben auch ganz spannende Produkte im Einstiegsbereich. Geldbörsen, die sehr praktisch in der Aufteilung sind. Aber auch Visitenkartenmäppchen, die Platz sowohl für die eigenen Karten, als auch die von anderen Menschen bieten. Dieses untere Preissegment wird in den nächsten Monaten stark wachsen und den Kundinnen die Möglichkeit geben, DONNA ROSA und ihre Philosophie kennenzulernen. Unser Motto „Style & Efficiency" wird dabei immer an oberster Stelle stehen. Gut durchdachte und gleichzeitig attraktive Produkte - das ist es, was sich unter dem Schirm von DONNA ROSA vereint.


Sie sind eine „Grenzgängerin", die sich die Kraft der Veränderung zunutze macht - Sie folgen dem roten Faden, der Leben heißt und bevorzugen die unbesetzten Gebiete, wo es noch etwas zu entdecken gibt. Worauf freuen Sie sich in nächster Zeit?

Darauf, dass alles im Fluss bleibt und sich ständig Neues entwickelt, das Bestehendes ergänzt. Einerseits macht es sehr viel Freude, die DONNA ROSA-Kollektion weiter auszubauen und meinen Kunden mit sinnvollen Produkten, die immer auch eine „Seele" haben, das Leben zu erleichtern. Andererseits steht die Entwicklung der Herrenkollektion - basierend auf den Werten, Erfahrungen und dem Konzept von DONNA ROSA - im Fokus.
Darüber hinaus habe ich noch viele große und gute Ideen, dass ich es kaum erwarten kann, sie zum gegebenen Zeitpunkt und am richtigen Ort umzusetzen. Diese Quelle in mir scheint nahezu unerschöpflich. Zudem erhalte ich regelmäßig Anfragen von Unternehmen und Institutionen zum Thema innovatives und nachhaltiges Produktmarketing und Vertrieb: „Von der Idee zum Produkt - was braucht‘s?" Als Rednerin und Beraterin in diesem Bereich gefragt zu sein, bestätigt zugleich, dass ein großer Bedarf an diesen Themen, die die gesamte Wertschöpfungskette umfassen, besteht - über alle Branchen hinweg. Es ist oft gar nicht so kompliziert oder unmöglich, etwas Neues entstehen zu lassen und ein Produkt zu kreieren, wenn ein paar Basics beachtet werden. Alles hängt auch hier mit allem zusammen. Wichtig ist nur, sich aus der Komfortzone hinaus zu bewegen und manchmal mit alten Gewohnheiten zu brechen, um sich ohne Vorbehalte auf Neues einzustellen.

Zur Person:
Gisela Rehm war 16 Jahre in den Bereichen Produktmarketing, Vertrieb und Logistik der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, teilweise in führenden Positionen, und zuletzt als Produktmanagerin der Bosch Küchenmaschinen verantwortlich. Nach ihrer Tätigkeit als Vertriebsdirektorin der Firma Kitchen Resource in Salt Lake City/USA wurde sie selbst eine erfolgreiche Unternehmerin, die auch als Expertin für nachhaltiges und innovatives Produktmarketing gefragt ist. Weitere Schwerpunkte: Megatrend-Zielgruppe Frau, Gender-Marketing, Cultural and Management Diversity, New Social Medias, US-Markt. Informationen unter: www.donna-rosa.com